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Densification de la ville française (Textes)

Vorwort Univ.Prof. Mag.arch. Françoise-Hélène Jourda für Underground-Broschüre

 

Underground Vertikalität Verdichtung

Die Stadt muss eine Antwort finden für die tief greifenden Änderungen in unserer Gesellschaft, welche sozial und technologisch begründet sind. Daher ist unser wichtigstes Anliegen die Verdichtung der Stadt. - Verdichtung, um die Tausenden von Zuwanderern aufnehmen zu können,

- Verdichtung, um die Kommunikation schneller und kürzer zu machen, - Verdichtung, um Multifunktionalität zu schaffen, ohne Trennung zwischen Wohnen, Arbeiten und Entspannen.

- Verdichtung schließlich, um der Verschwendung unserer natürlichen Räume Einhalt zu gebieten.

Dafür müssen wir die Stadt anders begreifen: - eine dichte Stadt,

- eine vertikale Stadt, - eine dreidimensionale Stadt.

Unsere Städte dürfen nicht mehr im Grundriss entwickelt werden, sondern müssen im Schnitt aufgebaut werden. Wir müssen ihre Masse durcharbeiten, sie vom Untergrund bis zum Dach neu gestalten.

               

Die Stadt ist ein Netzwerk, ein Verkehrs-Netzwerk, in Schichten aufgebaut und verwoben. Sie ist ein komplexer Raum, der durch Volumen und nicht durch Fassaden gebildet wird. Ein Raum zu leben, zu durchlaufen, horizontal, aber auch vertikal und diagonal.

               

Die Stadt ist dicht, massiv und ausgehöhlt. Sie besteht aus Orten, die nicht immer sichtbar, aber trotzdem wichtig sind, wie die Resträume im Wiener Untergrund.

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