© JOURDA Architectes
Squelette pour conférence sur la haute qualité environnementale (Textes)

PROTOKOLL :

- Verschlimmerung des Treibhauseffekts - demographische Explosion (in europäischen Städten, wobei 80% der Bevölkerung in Ballungsräumen lebt)

- schlimme Auswirkungen der Umweltverschmutzungen auf die Gesundheit - eine sich immer weiter ausprägende Kluft zwischen armen und reichen Ländern

- industrielle Katastrophen

EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Definition: Entwicklung, welche auf die heutigen 

Bedürfnisse eingeht, ohne jene zukünftiger Generationen zu erschweren

3 WESENTLICHE ELEMENTE :

- soziale Gleichheit - Vorsicht im Umgang mit Natur

- wirtschaftliche Effizienz

INTERNATIONALE VERPFLICHTUNGEN:

Klimakonferenz in Kyoto: Verringerung der CO2 – Emissionen um 8% bis 2010

Bausektor: Er beansprucht 50% der Naturressourcen

- 40 % Energie - 16 % Wasser und mehr als

- 50 % Abfall

SIND DIE HQE MEHRKOSTEN?

(Haute Qualité Environnementale – Hohe Umweltqualität)

Gesamtkosten = Investition + Instandhaltung + Instandhaltung

Mehrkosten? -  Mehrkosten durch Investitionen: zwischen 5 und 10%

-  Mehrkosten durch Studien: 10% - Für welche Einsätze?

- Investitionswert eines Gebäudes: 100% - Kostenunterschied (Bewirtschaftung, Instandhaltung): 500%

-  maximale Mehrkosten der Investition = 1 bis 2 % auf die Gesamtkosten

Der wirtschaftliche Mittelwert dessen, was in diesem Gebäude untergebracht ist: das 200fache seines Investitionswertes Die Mehrkosten der Investition entsprechen daher 0,005 bis 0,01 % des wirtschaftlichen Gesamtwertes des Gebäudes!

DIE ZIELE:

N° 1       Eine harmonische Beziehung zwischen Gebäuden und ihrer Umwelt :

- Verwaltung der Vor- und Nachteile des Grundstücks: Orientierung (Sonne und Wind), Relief, Vegetation, Natur des Boden- und Kellerbereichs, Erreichbarkeit, Dienstleistungen und Bauten in der näheren Umgebung, Grundwasser, Gleichgewicht zwischen Aushub und Aufschüttmasse, Verwaltung des Regenwassers und der Rinnen…

- Reduzierung der Risiken der Umweltbeeinträchtigung: Lärm, Gerüche, Verschmutzungen, Recht auf Sonne, Ruhe, Sicht…

N° 2      Wahl der Vorgehensweise und der Bauprodukte:

Den Lebenskreisläufen entsprechend. Aussuchen heißt:

- sparsame Verwendung seltener Ressourcen - Einschätzung der Verschmutzungsrisiken, während:

                       fi der Herstellung             fi des Transports

                       fi der Umsetzung             fi der Benutzung des Gebäudes und

                       fi der Wiederverwertung oder Zerstörung In dieser Eigenschaft ist die Benutzung des Holzes empfehlenswert (10 bis 25 %) wenn man aufmerksam ist, was Herkunft und Behandlung des Holzes betrifft

 

N° 3      Baustelle mit geringer Umweltbeeinflussung:

- Lärm und Ausdünstungen (Staub, Gerüche, Gase) weitestgehend begrenzen

- Abfälle kontrollieren, die auf der Baustelle entstehen

N° 4      Energieverwaltung:

- Reduzierung und Optimierung - Verwendung erneuerbarer Energien

                       fi Sonnenenergie             fi Hydraulische Energie

                       fi Windenenergie             fi Biomasse-Energie

                       fi Biogas-Energie durch Gärung             fi Geothermische Energie

 

N° 5      Wasserverwaltung :

- Einsparung des Trinkwassers - Wiedergewinnung und Verwaltung des Regenwassers

- Kontrollieren des Abwassers

N° 6      Verwaltung der entstandenen Abfälle:

- Düngen mit Kompost, Methan-Erzeugung

- Wiederverwertung und Rückgewinnung , Umwandlung in Energie

N° 7      Verwaltung der Pflege und Wartung:

- Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen der

Wartung - Auswählen und Bewerten der Produkte, Flexibilität der Räume

N° 8      Komfort bezogen auf Luftfeuchtigkeit und   Temperatur:

- Homogenität des Wohnklimas (Ausrichtung der Verglasung, thermische Passivität und Isolierung,

Komfortempfindung, Effekte einer kalten oder warmen Wand) - Auswahl der Einrichtung

N° 9      Akustischer Komfort:

- bezogen auf äußeren Lärm - bezogen auf inneren Lärm

N° 10    Visueller Komfort:

- Vorrang für natürliche Beleuchtung - Unterdrückung der Anlässe für Komfortmängel (Blendung, Kontraste)

N° 11    Geruchskomfort:

- Gerüche kontrollieren, die von außen kommen

oder innen entstehen - Äußere Verschmutzungen unter Kontrolle bringen

N° 12    Qualität der Innenräume:

- Gesundheitsrisiko (Fasern, Asbest, Materialien, die flüchtige organische Verbindungen abgeben)

N° 13 Sanitäre Qualität der Luft:

- Umweltverschmutzungen begrenzen

- Räume gut belüften

N° 14    Sanitäre Qualität des Wassers:

- Qualität des zu benutzenden Wassers

- Qualität der Materialien der Kanalisation - Zustände der Pflege und Wartung

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