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Die Station befindet sich in einem städtebaulich wenig erschlossenen Vorort, an einem Schnittpunkt großer Fernverkehrslinien. Im Masterplan für das gesamte Bauvorhaben war ein Hochhaus von 10 000 m² vorgesehen, in dessen unteren Empfangshalle der Eingang der U-Bahnstation vorgesehen war. Das Überschneiden der beiden Erschließungen (sich kreuzende Fußwege und spitzwinklig dazu verlaufende Bahnlinien) machte es notwendig eine Struktur aus Bögen und Wölbungen zu entwickeln, um die Lasten des Gebäudes nach unten ableiten zu können. Die Gestaltungsmöglichkeit war also durch die Technik und Statik eingeschränkt. Wände, Säulen und Wölbungen aus Sichtbeton sind so geformt, dass das Ableiten der Kräfte aus der Bodenplatte (Erdgeschoss des Hochhauses) in die Fundamente optimiert wird. Jedes dieser Elemente (Säulenschäfte, Kapitelle, Bögen und Wölbungen) wurden unter dem Gesichtspunkten der Technik eingesetzt (Metallschalung, Ortbeton, vorgefertigte Elemente). Die Architektur respektiert das Material, ohne die Idee einer Krypta zu behindern. Die Architektur gräbt sich in den Untergrund.Die Métrostation wird durch zwei große Öffnungen zur Eingangshalle erhellt, um die Plastizität des Betons hervorzuheben. Nur die geschwungenen Säulenschäfte, die die Bögen tragen beeinträchtigen das einfallende Licht. |